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 Beinverletzung

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Cori
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BeitragThema: Beinverletzung   29.12.16 10:28

Hallo zusammen

Dieses Jahr ist wirklich zum verzweifeln... Nach dem Horror mit Ziva - ihr geht es inzwischen zum Glück wieder gut - kommt Fuchur dran... Am 16.12 habe ich gesehen, dass er sein hinteres Beinchen nicht richtig belastet und hinkt. Tags drauf gings dann gleich zum Doc und nach intensiver Untersuchung meine die TÄ, dass nichts gebrochen sei. Sie tippte auf Kreuz oder Seitenband beim Knie da das Knie irgendwie ein bisschen knirschte. Wir bekamen Metacam für 5 Tage. Nach diesen 5 Tagen war der Zustand relativ unverändert, also bekamen wir nochmals Metacam für 5 Tage. Seit Sonntag sind die Medis nun weg. Die ersten zwei Tage dachte ich, es sei ein bisschen besser. Gestern habe ich aber bemerkt, dass er dass Bein nun vermehrt anzieht. Vorher hat er es eher von sich weggestreckt. Ob das nun besser oder schlechter ist kann ich nicht beurteilen, also hab ich gleich nochmals angerufen und habe nun einen Termin nächsten Montag bei einer Zoo- und Wildtierspezialistin bekommen. Was ich von der Dame halten soll ist mir noch unklar. Mir wurde zuerst 0,2ml Hundemetacam verschrieben von der Tierärztin die ihn untersucht hat (Fuchur wiegt 700g). Dies entsprich 0,3mg Meloxicam. Die TÄ hat das nachgeschlagen in einem Buch und es entspricht wohl der max Dosierung was auch in etwa auf der Scientia Seite steht. Soweit okay... Die Zootierärztin allerdings hatte dann für die 2. Gabe die Menge kurzerhand verdoppelt und meinte, er brauche diese Dosis 2x täglich... Da mir das sehr hoch vorkam - sie meinte auch nach zweimaligen Nachfragen dass dies korrekt sei - habe ich es trotzdem bei einer Dosis pro Tag belassen.
Grundsätzlich wirkt er nicht als hätte er höllische Schmerzen, er futtern normal, ist neugierig, kommt am Abend auch immer mal wieder kurz raus. Aber er schont sich halt extrem, läuft nur "normal" schnell und springt nicht. Was ja eigentlich gut ist, denn so schont er sich.
Beim Laufen bewegt er das lädierte Beinchen auch mehr oder weniger normal, er rollt also ab. Aber es wirkt ein bisschen hinkig, wie zeitversetzt mit diesem Bein. Beim sitzen zieht er es nun an den Körper, steht aber schon noch drauf. Vorher hatte er es immer wie vorne oder seitlich weggestreckt. Ich habe aber das Gefühl, dass er seit gestern mehr hinkt beim laufen.
Habt ihr eine Idee, was ich noch machen könnte? Weiter Metacam geben? Und was haltet ihr von der Metacam Dosis?
Grundsätzlich hatte die TÄ nicht früher geröngt, weil ein bisschen die Konsequenz fehlt... Wenn es die Bänder sind, kann man ja dann wohl oder übel sowiso nichts machen ausser Tee trinken. Und ein akuter Bruch wurde ja ausgeschlossen.

Viele Grüsse
Corina
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Flora
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BeitragThema: Re: Beinverletzung   29.12.16 14:51

Meinst du das Katzenmetacam? Dann wäre die Dosierung nämlich normal, auch die erhöhte und doppelte. Könntet also ruhig erhöhen: http://www.chinchilla-scientia.de/index.php?id=metacam

Bei Hundemetacam wäre es in höchstem Maße überdosiert was ihr da gebt. Da arbeitet man mit tropfenangaben.

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Es grüßt Flora mit den Plüschbällchen Luise, Tobi, Kevin, Mathilda und Stuart großes Herz 

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Cori
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BeitragThema: Re: Beinverletzung   29.12.16 15:54

Nein, habe extra nochmals angerufen (wir bekamen ja abgefüllte Spritzen). Es handelt sich definitiv um Hundemetacam. Also mit 0,2 ml komme ich ja demnach auf 0,3 mg Wirkstoff. Was auf Fuchurs Gewicht hochgerechnet 0.428mg/kg ergibt. Gemäss deinem Link liegt das noch knapp unter der max Dosierung von 0,5mg/kg.

Unglaublich was die mir da andrehen wollte. Habe nun einen Notfall-Termin für Samstag bei unserem Stamm-Tierarzt. Weil es natürlich an einem Freitag passiert ist ging ich damals in eine Tier-Klinik ganz in der Nähe, welche eigentlich die Notfallvertretung für meinen TA macht. Dieser hat jetzt sinnvollerweise aber Ferien....
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Flora
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BeitragThema: Re: Beinverletzung   30.12.16 21:38

OK wenn du es ausgerechnet hast, iCh nicht.... habe bisher fast immer Katzenmetacam gehabt bloß 1x Hunde und da musste ich einen Minitropfen geben.

Aber grundsätzlich finde ich die Therapie vernünftig mit entzündungshemmendem Schmerzmittel. Mehr kann man nicht tun außer warten.
Schau dass er nicht viel springen muss, sondern überall problemlos auch laufend hinkommt um das Bein zu entlasten.

Gute Besserung!

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BeitragThema: Re: Beinverletzung   31.12.16 10:05

Wie kann ein Bruch ausgeschlossen werden, wenn nicht geröngt wird?
Das ist ja nicht mal beim Menschen möglich ...

Dann - wenn es die Bänder sind, das Chin aber über den gesamten Fuß abrollt, wie sollen dann bitteschön die Bänder heilen? - Das Bein muß ruhiggestellt werden!
Schmerz ausschalten heißt, daß das Chin gar nicht mehr merkt, daß die Bänder weiterhin zu stark belastet werden ...

Ehrlich gesagt, ich würd auf Röntgen bestehen ... und wenn dadurch ein Bruch ausgeschlossen ist, dann kommt essigsaure Tonerde zum Einsatz. Die wird verdünnt, ein Tuch mit getränkt und damit das Beinchen vorsichtig umwickelt.
Bänderriß, Bänderüberdehnung und ähnliches braucht Zeit - ein Abrollen über den ganzen Fuß muß in dieser Zeit vermieden werden ... das Bein muß ruhiggestellt bleiben. Wenn das Schmerzmittel dazu führt, daß nun der gesamte Fuß aufgesetzt und abgerollt wird, dann ist die Dosis zu hoch - oder das Beinchen muß irgendwie fixiert werden, was bei einem Chinchilla doch recht schwierig sein dürfte, ohne ihm das Beinchen abzuklemmen!
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