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 Giardien-Verunsicherung... das leidige Thema

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Rinana
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BeitragThema: Giardien-Verunsicherung... das leidige Thema   01.12.13 13:13

Hallo, Ihr Lieben,

wie man schon aus einigen kleinen Beiträgen von mir lesen konnte, haben auch meine drei Jungs Giardien, allerdings völlig ohne Symptome. Ich habe eine ziemlich stressige Zeit deswegen hinter mir, bevor ich dieses Forum gefunden habe, habe ich mich auch in zwei anderen Chinforen angemeldet, und die Meinungen zum Thema Giardien gehen sehr weit auseinander. In einem Forum bin ich letztendlich ziemlich angefeindet worden, weil ich es gewagt habe, eine eigene Meinung kundzutun und nicht so zu handeln, wie die Herrschaften dort es immer haben wollten.

Die Vorgeschichte möglichst kurz zusammengefasst: unsere drei Jungs sind im Juli aus dem Tierheim zu uns gezogen. Wir wissen nichts über ihre Vorgeschichte oder darüber, wie alt sie sind. Aus diesem Grund bin ich zu einer auf einer Tierarztliste in eimem Forum empfohlenen TA-Praxis gefahren und habe die drei durchchecken lassen. Die TÄ riet mir zu einer Untersuchung auf Giardien (bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch nie vorher was davon gehört...) und  heraus kam zwei Tage später: positiv auf Giardien! Es wurde mit Panacur behandelt und wo die drei vorher keine Probleme hatten, kam mit dem Panacur der (leichte) Durchfall. Ich hatte damals keine Ahnung, ließ mir von der Ärztin einreden, dass das normal ist und habe behandelt. Währendessen habe ich begonnen zu recherchieren. Erste Behandlung hat nix gebracht, immernoch positiv. Zweite Behandlung mit Panacur begonnen, schon mit leichtem Unwohlsein meinerseits, aber man vertraut ja den studierten Ärzten. Zweite Behandlung erfolglos, ich sollte Metronidazol geben. Über dieses Mittel hatte ich während meiner Recherche schon viele Horrorgeschichten gelesen und habe mich geweigert, es meinen Tieren zu geben. An dem Punkt wurde die Ärztin schon etwas zickig und ist auf jeden Vorschlag, den ich gemacht habe (unter anderem auch Spartrix) nicht eingegangen, mit den Worten: "Wenn jeder sich sein Pseudo-Wissen so wie Sie im Internet anlesen kann, brauchen Leute wie ich ja nicht mehr zu studieren!" Suspect 
Das war dann der Punkt, wo ich beschlossen habe, in diese angeblich Chin-erfahrene Praxis keinen Fuß mehr zu setzen und mir selbst zu helfen. Dafür bin ich in besagtem anderen Forum sehr angefeindet worden, auch dafür, dass ich in Eigenverantwortung Spartrix bestellt und verabreicht habe (was die Möppels übrigens super vertragen haben!)

Aktueller Stand ist folgender: die Spartrix-Behandlung ist drei Wochen her, der Schnelltest (Primagnost) immernoch positiv. Die drei haben nach wie vor keine Symptome, Zähne sind gut gefärbt und sie haben im letzten halben Jahr jeder ca. 100 g zugenommen. Sie haben seit sie bei uns sind noch keinen Auslauf gehabt, weil uns die Ärztin wegen der Asteckungsgefahr verrückt gemacht hat (wir haben manchmal den Hund von meinen Schwiegereltern zu Besuch und halten auch noch Rennmäuse) und ich habe nach jeder Behandlung mit Medikamenten den reinsten Marathon absolviert (rund um den Käfig mit Disifin desinfiziert, Käfig mit Dampfreiniger und Heißluftföhn bearbeiten, Einrichtung im Ofen gebacken), weil das in den anderen Foren so empfohlen wurde.
Langsam bin ich mürbe und nun finde ich dieses Forum, wo eigentlich genau das gesagt wird, was ich mir die ganze Zeit denke: warum quäle ich mich und die Tiere mit Chemie und Stress, wenn sie bis heute keine Symptome haben?

Ich war diese Woche bei einer neuen Ärztin, die auch Tierheilpraktikerin ist und auch die hat mir gesagt, dass sie es für unnötig hält, die Tiere mit Chemie voll zu pumpen, wenn es Ihnen doch eigentlich gut geht.
Aber ein winziger Zweifel bleibt: der Test ist immernoch positiv, ist da nicht doch ein Risiko wegen des Hundes, unserer Mäuse und auch uns?
Was ist, wenn die drei mal krank werden und die Giardien dann plötzlich richtig schlimm ausbrechen, weil sie ja nunmal da sind? hm 

Ich bin völlig verunsichert und möchte doch einfach nur endlich gesunde Tiere und das ich sie endlich einfach raus lassen kann. Ich weiß, dass Giardien und die Verfahren im Umgang mit Ihnen ein heiß diskutiertes Thema sind, aber ich bin durch alle verschiedenen Meinungen und die Anfeindungen in dem anderen Forum einfach völlig durch den Wind und würde mich freuen, wenn ich von Euch nochmal ein Feedback zu meiner Situation bekomme.

Puh, jetzt habe ich mir die Finger wundgetippt und hoffe, ich schrecke Euch nicht mit diesem doch sehr langen Beitrag ab.
Danke schon einmal im Voraus!

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Kiwi
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BeitragThema: Re: Giardien-Verunsicherung... das leidige Thema   01.12.13 16:09

Ich hab hier 7 versäuchte chins sitzen. Habs vor zwei wochen erfahren weil noch ein neues notfällchen dazu kam (welches sich mittlerweile durch den auslauf auch giardien eingefangen haben müsste. Ich weiß nicht wie lange meine 2er gruppe (auch aus dem tierheim) schon giardien hat oder ob sie sich erst mitte des jahres bei der 5er gruppe angesteckt haben. Tatsache ist: allen geht es blendend! Das eine weibchen der damals noch 3er truppe war unbemerkt trächtig von der animalhorderin zu mir gekommen. Sie lebten bei wind und wetter ungeschützt mit 80 anderen chins auf einem bauernhof wo die ratten mit aus dem napf fraßen und in die ställe köttelten. Sie hatten sehr wahrscheinlich schon lange giardien. Ein mädel von den 3 hat zu dem zeitpunkt nichtmal 300 g gewogen (mit 1,5 jahren) und war mehr tot als lebendig. Sie wiegt nun 540g mit trend nach oben! Wie gesagt das eine mädel war trächtig und hat 4 wochen später bei uns zwei kleine geboren. Die beiden haben von anfang an traumgewichte gehabt und auch täglich mindestens 3g zugenommen teilweise sogar wesentlich mehr. Das böckchen von den beiden wurde vor einem monat frühkastriert damit er bei der mama und den schwestern bleiben kann. Trotz seiner 12 wochen hat er es super überstanden und mittlerweile die 400g marke geknackt. Alle haben seit der futterumstellung zugenommen! ALLE! Und teilweise nehmen sie immernoch zu oder bleiben bei ihrem gewicht... bei den einen gut bei den anderen weniger Very Happy alles MIT GIARDIEN! Ich hab mich nach dem test dagegen entschieden chemie in meine tiere zu kloppen weil es 1. Bei 8 chins eh sehr schwer ist alle giardienfrei zu bekommen 2. Die meisten lebewesen (auch wir) sehr wahrscheinlich eine geringe anzahl an giardien im körper haben 3. Wer naturnah ernährt kommt durch sachen von draußen auf kurz oder lang eh an giardien und 4. Weil ich es nicht einsehe in völlig gesunde tiere synthetisch hergestelltes zeug einzuflößen nur damit man ein besseres gewissen hat und das leben seiner tiere damit aufs spiel zu setzen. Es ist ja bekannt dass kleintiere insbesondere chins medikamente nicht so gut vertragen und dann wochen oder monatelang vllt sogar ohne erfolg so eine behandlung durchzuführen ist absurd! Mach dir keine gedanken! Kontrollier die gewichte der chins und beobachte sie einfacj wie gewohnt und wenn es ihnen unverändert gut geht würde ich nichts machen oder es höchstens mit natürlichen mittel versuchen.
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Flora
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BeitragThema: Re: Giardien-Verunsicherung... das leidige Thema   01.12.13 16:36

Hi

ohne jetzt gelesen zu haben, was dir Kiwi geantwortet hat, hier meine Antwort:

ich würde entweder natürlich behandeln oder gar nicht. Das natürliche hätte den Vorteil, dass di die tiere zeitgleich nach der ganzen Chemiekeule entgiften würdest. Natürlich behandelt wird mit Schwarzkümmelöl und Darm rein von cd vet über min 4 Wochen.

Darf ich fragen wie lange du das Spartrix gegeben hast? denn normal wirkt das sehr gut, wenn man es richtig anwendet. Und welcher Giardientest wurde das letzte Mal gemacht? ELISA oder Flotation?

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BeitragThema: Re: Giardien-Verunsicherung... das leidige Thema   01.12.13 17:43

Es wurde dreimal über den Tierarzt nach den erfolglosen Panacur-Gaben im Labor per EIA (das ist wohl ELISA) positiv getestet.
Die letzten Tests waren immer von mir selber durchgeführt per genanntem Schnelltest (Primagnost) zu Hause. Leider auch jedesmal positiv. Crying or Very sad 

Ich habe das Spartrix zwei Tage hintereinander gegeben und eine Woche später noch einmal. So habe ich es als Empfehlung ist Katzenforen gefunden, wo Spartrix ja als Wunderwaffe gegen die Giardien-Biester schon öfter erwähnt wird als im Zusammenhang mit Chins. Deswegen hab ich es erstmal so gehandhabt.

Natürliche Behandlung habe ich jetzt diese Woche angefangen, mit Oregano, untergemischt in die Ölsaaten-Mischung, die sie täglich bekommen (sie LIEBEN es! grins ) und 1x tägl. 0,1 ml Schwarzkümmelöl pro Chin. Außerdem bekommen sie Grapefruit-Extrakt ins Trinkwasser. Damit habe ich grundsätzlich bei allen meinen Tieren bei vielen Wehwehchen gute Erfahrungen gemacht.

Ich möchte sie so gerne endlich rauslassen, stelle aber fest, dass ich durch die Meinungen in den anderen Foren und die ehemalige TÄ immernoch sehr verunsichert bin, gerade wegen unseren anderen Tieren...
Wie ist das bei Euch? Gerade im Umgang mit noch anderen Haustieren?

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Flora
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BeitragThema: Re: Giardien-Verunsicherung... das leidige Thema   01.12.13 18:03

Das Spartix muss man länger geben: 5-7 tage, dann genauso lange Pause und wieder solange geben. Dann jede 2-3 tage Käfig (normal) säubern mit Apfelessigwasser und ansonsten 1-2x täglich den Kot saugen/kehren.
Nur damit du es fürs nächste Mal weißt.

Schick mal den Kot ins Labor ein zum Flotationstest (bei ELISA kann fälschlicherweise positiv rauskommen), wenn der negativ ist, hat sich eh alles erledigt. Hier stehts beschrieben wohin und wie: http://www.chinchillaschutzforum.com/t5023-giardien-soforttests#52341

Ich hab bisher nur die oben genannte pflanzliche Behandlung durchgeführt mit einem negativen Ergebnis danach. lächel

Ich hab mich früher sehr verunsichern lassen aufgrund der ganzen meinungen von sogenannten Fachleuten, aber heute vertraue ich mir selber mehr, so blöd wie sichs anhört. Hab aber so viele schlechte Erfahrungen gemacht, dass es iwann halt reicht. Ich bespreche viel mit meinen TÄ, aber wenn ich was für falsch halte, tue ich es meist nicht (mehr).

Deine anderen Tiere werden sich nicht anstecken, wenn ihr Immunsysten intakt ist und solange sie nicht den Kot deiner Chins währewnd einer akuten Phase (die es bei dir scheinbar eh nicht gab) zum Essen bekommen Very Happy

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BeitragThema: Re: Giardien-Verunsicherung... das leidige Thema   01.12.13 18:10

Ach hab ich ganz vergessen. Hier lebt auch ein hund der hin und wieder wenn er bei uns ist die köttel der chins mapft. Keine ahnung ob sie giardien dadurch hat... jedenfalls erfreut sie sich mit ihren 12 jahren (außer an der bandscheibe) bester gesundheit!
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MaryJB
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BeitragThema: Re: Giardien-Verunsicherung... das leidige Thema   01.12.13 20:45

Huhu,
meine zwei Stinkerchen hatten auch schon Giardien. Ich glaube früher oder später ist da jeder mal dran zwinker Meine hatten allerdings auch etwas matschigen Kot, deswegen habe ich ihn untersuchen lassen.
Ich war damals auch sehr verunsichert (hatte sie auch noch nicht lange) und jeder hat einem was anderes erzählt... kann mich aber Flora und Kiwi nur anschließen. Du musst dir nicht so einen großen Kopf deswegen machen, solange sie keine Symptome zeigen. Putzmarathons wie sie mir (und dir sicher auch) teilweise empfohlen werden, sind überflüssig. Man bekommt eh nie alles 100% steril. Ich habe 1-2 mal am Tag gründlich die Köttel aus dem Käfig gefegt und nach dem Auslauf natürlich (den haben sie weiterhin bekommen, nachdem ich eh nicht gewusst wusste, wie ich das Sofa hätte steril bekommen sollen). Ich habe damals Panacur gegeben, weil ich es vom TA so bekommen habe, aber im Nachhinein denke ich mir, das hätten wir auch anders in Griff bekommen. Es muss nicht immer die Chemiekeule sein. Erst recht nicht in deinem Fall, wenn die Tiere ja gar keine Beschwerden haben.
Lass dich nicht verunsichern von den vielen unterschiedlichen Meinungen. Hör einfach auf dein Bauchgefühl und tu das, was du denkst was der richtige Weg ist für dich und die Chins.

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BeitragThema: Re: Giardien-Verunsicherung... das leidige Thema   02.12.13 8:13

Ich kann mich den Meinungen der anderen hier nur anschließen:
Solange es den Tieren ansonsten gut geht, ist es nicht schlimm Giardien zu haben. Ich hab die bei meinen hier auch - behandelt wurden sie noch nie.
Wie ich es bemerkt habe? Meine Chins haben sich eine Erkältung eingefangen, ihr Immunsystem war geschwächt und dann haben sich die Giardien bemerkbar gemacht. Sie wurden gegen die Erkältung behandelt, wurden diese los und das Immunsystem war entsprechend wieder intakt - Giardien waren nicht mehr bemerkbar.
Das extreme Putzen kannst du dir sparen - wenn sie gesund sind, dann merkst du von den Giardien nichts. Weil deine Tiere gut alleine damit klar kommen. Und das tuen deine Tiere ja ganz offensichtlich: Mit Gewichtszunahme, gesundem Appetit und normalen Köttel.
Also alles in Ordnung zwinker

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Grüße von Caro und ihren zwei Nasen Chipsy und Chap

Der Frosch im Brunnen ahnt nichts von der Weite des Meeres.

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BeitragThema: Re: Giardien-Verunsicherung... das leidige Thema   02.12.13 17:40

Hallo Rinana,

Zum Thema Giardien > Hund > Köttel fressen: Meine Chinchillas lasse ich (soweit sie keine Symptome zeigen) gar nicht mehr auf Giardien untersuchen; ich bin sicher dass alle positiv wären.
Unser Dusty (Hund) hat hier wie ein Staubsauger sämtliche Chinchilla-Köttel aufgefressen. Für Dusty bringe ich alle 3 Monate eine Kotprobe zum Tierarzt, damit ich weiß ob er entwurmt werden muß oder nicht. Beim letzten Mal wurde auch auf Giardien untersuchat - mit positivem Ergebnis. Dusty hatte allerdings auch keinerlei Symptome.
Im Gespräch mit der Tierärztin hatte ich auch gesagt, dass ich den Hund (genauso wenig wie meine Chins) nicht wegen der Giardien behandeln möchte. Die TA hat mir allerdings ein drittes Ohr angequatscht, von wegen beim Hund wäre das ja ganz anders, ich müsse unbedingt behandeln, allein schon  weil sich ja andere Hunde, die an seinen Haufen schnüffeln, anstecken könnten.
OK, aus Verantwortungsgefühl gegenüber anderen Hunden habe ich mich dann breitschlagen lassen und behandelt. Zuerst Panacur 5-5-5, Ergebnis immer noch positiv, dann Panacur 15 Tage durchgängig.
Das Resultat: Nach der ganzen Chemie-Behandlung war die Darmflora komplett im Ar…… und der Hund hatte das, was die Giardien nicht fertig gebracht haben, nämlich Dünnschi…. vom Feinsten. Ich konnte dann ewig damit rumtun, die verkorkste Darmflora wieder aufzubauen.

Beim Abschlusstest habe ich dann etwas geschummelt, das Ergebnis war negativ und der TA gab Ruhe pfeif 
Zukünftig wird nun auch der Hund (bei Symptomfreiheit) keine Giardienuntersuchung, geschweige denn Behandlung mehr bekommen.

Das einzige worauf ich nun beim Hund wirklich sehr penibel achte ist, jeden noch so versteckten Kot aufzusammeln. Ach so, und an die Chinchillaköttel lasse ich ihn auch nicht mehr dran.

Liebe Grüße von Karin
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BeitragThema: Re: Giardien-Verunsicherung... das leidige Thema   02.12.13 19:47

Danke Euch, ich bin jetzt wirklich beruhigter. Entspricht auch irgendwie eher meinem Bauchgefühl...
Spontan waren die drei gestern abend auch das erste Mal draussen. freunde grün 
Es war so toll!! Bin schon wieder noch verliebter als vorher, falls das noch geht!

Am Samstag haben wir noch einen Röntgen-Termin bei einer Chin-Spezialistin, weil ich gerne die Zähne kontrolliert hätte (Gonzo hat zwischendurch immer ein Auge feucht), die werde ich auch noch mal befragen.

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BeitragThema: Re: Giardien-Verunsicherung... das leidige Thema   06.12.13 20:06

War gestern schon bei der Ärztin, weil Gonzos Auge gestern schlimm aussah. Röntgentermin für morgen steht weiterhin, um Zahnbeteiligung auszuschließen.

Habe der Ärztin aber auch die Giardien-Vorgeschichte erzählt. Sie ist eigentlich bei positivem Befund doch für Behandlung, meinte aber, wir sollten einfach nochmal einen Test machen und dann sehen. Zufälligerweise hatte ich gestern Morgen eine Kotprobe an Laboklin abgeschickt und eben schon den Befund per Mail bekommen (alle Achtung, waren die flott!!!): MIFC (Jod-Flotation) negativ, aber ELISA immernoch positiv. Hmpf.

Was soll ich jetzt davon halten? Per MIFC keine Zysten mehr im Kot nachweisbar, Antigen-Test ELISA aber positiv? Werde das morgen mal mit der Ärztin besprechen un berichten.

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BeitragThema: Re: Giardien-Verunsicherung... das leidige Thema   06.12.13 23:00

Elisa zeigt manchmal noch positiv an obwohl keine Giardien mehr vorhanden sind. Das wurde jetzt schon mehrfach berichtet. Ich würde wie gesagt gar nichts machen grade bei so einem ergebnis! Wenn es ihnen gut geht und alles normal ist lass es besser! Die ganzen Chemiekeulen die man über Wochen anwendet sind gift für die Darmflora wodurch deine Chins dann anderweitig ernsthaft krank werden können. Wenn du naturnah ernährst und auch mal Sachen von draußen die du gesammelt hast gibst dann wirst du auf kurz oder lang eh wieder mit Giardien konfrontiert werden.
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BeitragThema: Re: Giardien-Verunsicherung... das leidige Thema   07.12.13 12:26

Ich war auch heute nochmal bei der Nager-Spezialistin (wegen Gonzos Auge, siehe Thread von heute bei Thema Augen) und sie sagte auch, sie würde jetzt nicht mehr mit Chemie behandeln und zwischen durch nochmal testen lassen, ob wieder Zysten nachweisbar werden.
Im Moment ist alles super so und es sieht aus, als hätten wir es geschafft!! freudetanz 

giardia 

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BeitragThema: Re: Giardien-Verunsicherung... das leidige Thema   08.01.14 20:31

Hallo, Ihr Lieben,

wohl zu früh gefreut.  Crying or Very sad 
Seit etwas anderthalb Wochen finde ich im Käfig immer wieder Matschköttel und auch zwischendurch ganz kleine verkrüppelte Kotballen. Außerdem sind alle drei Chins leichter geworden, so um die 20 Gramm in zwei Wochen. Bei Gonzo ist die Hautpilzinfektion, die er damals aus dem Tierheim mitgebracht hat, wieder da, an Silvester ist mir eine ca. 2 cm lange und 1 cm breite kahle schuppige Stelle in seinem Nacken aufgefallen.  Rolling Eyes  So langsam habe ich echt die Nase voll! Können die nicht einfach mal nur gesund und glücklich bei mir sein???
Ich habe heute die erste Gabe Spartrix begonnen, diesmal mache ich es aber richtig, also im Intervall 5-5-5, wie Flora es erfolgreich gemacht hat. Sanchos Augen machen mir auch noch etwas Sorgen und bei all den Wehwehchen ist mit das mit den Giardien einfach zu riskant wegen der Imunsysteme von den Süßen.
Ich habe von letztem Jahr August noch eine angebrochene Flasche Imaverol und Gonzo auch schon zweimal bepinselt. In der Packungsbeilage steht, nur 3 Monate nach Öffnung haltbar, aber meine Flasche ist noch so gut wie voll, kann ich das wirklich nicht mehr nutzen?? Natürlich stelle ich die Lösung mit Wasser zum behandeln jedesmal frisch her.
Als ich die Chins ganz neu hatte und noch bei der anderen Tierärztin war hat diese mir damals auch eine innerliche Behandlung mit Itrafungol und das auch direkt bei allen drei Jungs angeraten. Habe ich damals auch gemacht, aber mittlerweile weiß ich, was für ein Hammermittel das Zeug ist und möchte das eigentlich nicht mehr geben, gerade in Verbindung mit dem Spartrix nicht.

Habe jetzt noch einen Esslöffel Fungi-Stop ins Sandbad gegeben und harre mal der Dinge die da kommen. Am Wochenende steht dann wohl mal wieder der Großputz an, mal sehen, ob ich wieder zu meinen Großeltern fahre und die Käfigeinrichtung in die Sauna verfrachte. grins 
Sch... alles.
 giardia

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BeitragThema: Re: Giardien-Verunsicherung... das leidige Thema   12.01.14 21:50

AAAAHHH, ich dreh durch vor Freude: ich habe gerade den ersten negativen Giardien-Test, seit wir die Chins haben, in den Händen! Nicht nur Flotation, sondern auch der Schnelltest ist ENDLICH NEGATIV!!!! freunde grün tanz freudetanz 
Trotzdem gebe ich nächste Woche noch den zweiten Zyklus Spartrix, zur Sicherheit!
Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass es so schnell so gut anschlägt, wenn ich es wirklich mal 5 Tage durch gebe.

Gonzos Hautpilz macht sich durch das Betupfen mit Imaverol auch vom Acker, es kommen die ersten Härchen nach!  daumenhoch 

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BeitragThema: Re: Giardien-Verunsicherung... das leidige Thema   12.01.14 23:34

Ja Giardien haben meine auch und ihnen geht's super nicht behandeln solange sie nicht erheblich an Gewicht verlieren oder Symptome zeigen!Giardien bekommt man nie ganz weg!Man steckt sich auch net an solange man sich nicht die Hände nicht wascht nachdem man die Tiere angefasst hat und dann etwas isst!zb!Alles in Ordnung habe auch gelesen das Katzen,Hunde und andere Tiere Giardien haben können!
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BeitragThema: Re: Giardien-Verunsicherung... das leidige Thema   13.01.14 1:48

Super! :-)
Imaverol benutze ich auch nach anbruch noch lange, es wirkt weiterhin so wie es soll ;-)

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BeitragThema: Re: Giardien-Verunsicherung... das leidige Thema   15.06.14 12:45

Ich kriege einen Anfall! Eben nochmal Test gemacht, jetzt ist der wieder positiv! Hatte mich schon gewundert, weil die Jungs schon wieder leichter geworden sind und ich mir das nicht erklären konnte.
Weiß langsam nicht mehr weiter.  Crying or Very sad 

Hat jemand Erfahrung mit Giardex? Habe ich jetzt auch mal bestellt und außerdem habe ich als angehende Tierheilpraktikerin mir jetzt von einer Apotheke eine Giardien-Nosode herstellen lassen. Keine Ahnung, ob das funktioniert, aber die werde ich auf jeden Fall jetzt zusätzlich zu der sowieso schon pflanzlichen Behandlung und dem Schwarzkümmelöl geben.

Apropos Schwarzkümmelöl: langsam können meine es nicht mehr sehen und wehren sich mit Schwanz, Zähnen und Füßen. Habt Ihr Tipps?

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BeitragThema: Re: Giardien-Verunsicherung... das leidige Thema   15.06.14 15:08

Wie stark haben sie denn abgenommen? Haben sie durchfall oder sonstige symptome?
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BeitragThema: Re: Giardien-Verunsicherung... das leidige Thema   15.06.14 17:10

Zwischendurch immer wieder mal leichte Matschköttel und ihre Gewichte sind seit Januar wieder bei jedem so um die 50g runter gegangen seit März, und wirklich schwer waren sie leider noch nie, seit sie bei uns sind.
Beim wiegen letzte Woche sah es so aus: Gonzo 508g, Sancho 489g und Pancho 528g. Ich finde das immernoch zu wenig und sie nehmen einfach nicht zu, werden eher noch leichter.

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BeitragThema: Re: Giardien-Verunsicherung... das leidige Thema   16.06.14 8:27

Hast Du schmal rein pflanzlich behandelt?

Hast Du neben dem spartix das Öl gegeben
Schinmal was für die darmflora getan?

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BeitragThema: Re: Giardien-Verunsicherung... das leidige Thema   16.06.14 8:34

Die Abnahme kann durchaus nicht an dengiardien selbst liegen, sondern der kaputter Darmflora durch die Chemie- wie oft hast Du insgesamt schon chemisch behandelte egal ob spartix oder panacur und in welchem Zeitraum?

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BeitragThema: Re: Giardien-Verunsicherung... das leidige Thema   16.06.14 20:53

Schwarzkümmelöl habe ich wie hier nachzulesen, im Dezember nach der Panacur-Horrorgabe ca. 3 Wochen dann nochmal nach dem ersten Mal Spartrix im Februar gegeben. Nie gleichzeitig mit den chemischen Medikamenten. Für den Darm gab es zu jeder Behandlung Bene Bac Pulver und zwischen den Behandlungen Heilerde und Mucosa comp. für die Darmschleimhaut. Das Schwarzkümmelöl kriege ich aber kaum noch in sie rein, finden sie total ekelhaft. Und ich will sie auch nicht ständig einfangen und festhalten müsen.  Crying or Very sad 

Habe hier ja bereits geschrieben, dass ich zweimal letztes Jahr mit Panacur (1x 7-7 und dann 28 Tage am Stück) behandelt habe und danach zweimal mit Spartrix (je 5-5).

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BeitragThema: Re: Giardien-Verunsicherung... das leidige Thema   16.06.14 23:59

Also ich finde 4 mal mit chemischen mitteln behandeln echt heftig. Zumal es meistens nichts bringt. Die giardien wirst du nie los es sei denn zu findest eine behandlung die 100% klappt und du die komplette einrichtung plus käfig wegwirfst. Ich denke du solltest von weiteren chemischen maßnahmen absehen und jetzt schauen dass du höchstens pflanzlich behandelst und die darmflora wieder aufbaust. Matschkot und gewichtsabnahme kann auch von einem kaputten darm kommen was ich in dem fall sogar für wahrscheinlicher halte.
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BeitragThema: Re: Giardien-Verunsicherung... das leidige Thema   17.06.14 9:42

Ich will auch keine Chemie mehr! Mir reicht es damit auch! Übrigens hab ich noch vergessen zu sagen, dass sie in ihrer SaatenMischung auch täglich SchwarzkümmelSamen bekommen. Werden nur nicht so gerne gefressen.

Habt ihr noch Tipps, wie ich das Öl gewaltfrei in die Monster bekommen kann? Mischen mit Saft, ObstBrei oder ähnlichem klappt auch schon nicht mehr, angewidertes Abwenden.

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BeitragThema: Re: Giardien-Verunsicherung... das leidige Thema   17.06.14 10:34

Ich würde eine reine pflanzliche Behandlungempfehlen über acht wochen mit Darm rein, Darm aktiv und etwas Öl. Das mischt man un der spritze zusammen und Vllt schmeckts ihnen ja.
Ansonsten kannst Du tropfen Öl in ne rosine tun und ne mandel damit einreiben oder in die spritze babybrei, mandelmehl oder apfelsaft mischen

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BeitragThema: Re: Giardien-Verunsicherung... das leidige Thema   18.06.14 16:43

Flora, ich hab schon alles durch. Pancho nimmt alles, hab ich das Gefühl, der nimmt das Öl auch pur aus der Spritze, aber in Gonzo und Sancho kriege ich NIX, was nur von weitem nach Schwarzkümmelöl riecht, rein. Am Anfang hat es mit ein paar Tricks noch geklappt.
Macht das Öl eigentlich auch Matschköttel? Seit ich es jetzt wieder gebe, finde ich noch mehr im Käfig...

Ich gebe seit gestern die Giardien-Nosode und ich habe Giardex bestellt. Werde berichten.

Ich muss leider sagen, dass ich von dem DarmRein und DarmAktiv nichts halte. :( Wenn ich mir die Inhaltsstoffe so ansehe auf der Seite von cdVet, dann ist das nix dolles...
Bzw. ich weiß nicht, ob ich unbedingt einen fermentiertern Auszug mit Zusätzen von Dingen geben muss, die ich auch direkt unterstützend verfüttern kann...

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BeitragThema: Re: Giardien-Verunsicherung... das leidige Thema   19.06.14 15:30

Also, mit dem Öl ist echt nix zu machen.
Sie bekommen jetzt jeweils morgens und abends eine Extra-Portion Schwarzkümmelsaamen, die fressen sie mir so aus der Hand. Zusätzlich Oregano, Thymian, Majoran (alles sowohl frisch als auch getrocknet), 2x täglich die Globuli mit der Nosode und hoffentlich bald das Giardex, wenn es kommt. Hat das hier schon mal jemand probiert?

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BeitragThema: Re: Giardien-Verunsicherung... das leidige Thema   20.06.14 0:15

Die schwarzkümmelsamen bringen dir nur etwas wenn es sich um echten schwarzkümmel (nigella sativa) handelt. 
Wenn du meine ehrliche meinung und erfahrung zum thema giardien willst würde ich dir raten erstmal von diesem wahn loszukommen dass deine chins unbedingt giardien negativ sein müssen. Ich gehe davon aus dass die symptome wie matschkot etc. von einem kaputten darm kommen der durch die etlichen behandlungen  entstanden ist. Daher mein tipp lieber den darm wieder hinzubekommen dass er wieder normal arbeitet. Was du letztendlich machst ist deine sache aber dieses herumexperimentieren nur damit du ein negatives ergebnis bekommst und ein ruhiges gewissen hast halte ich für nicht förderlich. Das soll kein angriff sein sondern stellt meinen standpunkt zu der sache dar... ich denke dass ich mit 8 ,,giardienverseuchten" chins da einen guten überblick hab was wunsch und was realtität ist.


Zuletzt von Kiwi am 20.06.14 1:17 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Giardien-Verunsicherung... das leidige Thema   20.06.14 0:39

Ich antworte morgen vom pc aus....

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BeitragThema: Re: Giardien-Verunsicherung... das leidige Thema   20.06.14 5:04

Kiwi, fühle mich überhaupt nicht angegriffen, im Gegenteil. Ich finde, der Ton hier ist immer sehr freundlich.

Ich weiß auch, daß ich immer überpanisch mit den Jungs bin und ich schwanke einfach zwischen "egal, geht schon" und "oh Gott, es sind immernoch Parasiten, die müssen doch weg"! Fühle mich so hilflos, und dann liest man noch so Horror-Geschichten, dass die Giardien lange nichts machen, aber das Tier bei Schwächung durch eine andere Krankheit spontan dahin raffen können. :(

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BeitragThema: Re: Giardien-Verunsicherung... das leidige Thema   20.06.14 18:18

So, habe mal ein neues Thema im Ratgeber aufgemacht, ist noch nicht vollständig, aber einige deiner Fragen werden bereits aufgegriffen: http://www.chinchillaschutzforum.com/t5447-naturliche-behandlung-gegen-magen-darm-erreger-giardien-pilze-bakterien-viren-wurmer


Mit dem Giardex gibts noch keine Erfahrung. Das sind jedoch auch nur Pflanzenextrakte, nur eben sehr exotische.

Vom Schwarzkümmelöl kanns zu Matsche kommen, wenn der Darm von Ungebetenem durchgespült wird (dann gehts aber wieder recht bald weg) oder wenn man zu viel gegeben hat.

Wie ernährst du denn aktuell? - sorry falls es schon iwo steht... Erfahrungsgemäß nehmen die Stinker schnell zu, wenn man das Futter anpasst und was für den Darm tut.

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BeitragThema: Re: Giardien-Verunsicherung... das leidige Thema   20.06.14 18:29

Ich ernähre komplett natürlich, also ÖlSaatenMischung (pro Tier und Tag 1 EL), Kräuter, Blätter und Blüten, jeden Tag andere, sowohl getrocknet als auch frisch und natürlich Heu immer zur Verfügung. Selten gibt es Apfel oder Birne.
Als Leckerchen GojiBeeren, Hagebutten und TopinamburChips. Selten Johannisbrot. Pellets gibt es gar nicht mehr, ausser mal reine Kräuterpellets vom Scheunenlädchen, aber auch selten.

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BeitragThema: Re: Giardien-Verunsicherung... das leidige Thema   20.06.14 18:34

Vllt ist ein Löffel an Samen zu wenig für deine?
Haben sie die Kräuter & Co. auch zur freien Verfügung wie das Heu?

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BeitragThema: Re: Giardien-Verunsicherung... das leidige Thema   20.06.14 18:47

Theoretisch schon, die gibt es zwar immer nur abends, aber das wird üb über die ganze Nacht und den Tag drauf nach und nach verputzt. Manchmal werfe ich am nächsten Abend etwas vom Vorabend weg.
Hm, die Saaten fressen sie aber in der Menge auch nicht komplett, da bleibt immer noch etwas über. Meinst du, ich sollte einfach mehr geben?

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