Chinchillavermittlungsforum

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 Frisches Obst und Gemüse?!

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Anni&Patty2013
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BeitragThema: Frisches Obst und Gemüse?!   23.10.13 17:06

Hallo alle zusammen,

ich muss jetzt mal nachfragen... füttert ihr wirklich frisches Obst und Gemüse? Bisher habe ich immer gelesen/gehört, dass man den Chins nur getrocknete Kräuter, Heu, Blüten,... füttern soll. Auch im Tierheim meinte die Mitarbeiterin, dass ich nur getrocknetes Futter füttern soll.

Was darf man denn genau an Frischfutter geben? und welche Mengen? und sollte ich meine beiden daran gewöhnen?

Schon wieder soooo viele Fragen :-)

Danke und liebe Grüße
Anni&Patty2013
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2chins
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BeitragThema: Re: Frisches Obst und Gemüse?!   23.10.13 17:18


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meckergurke
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BeitragThema: Re: Frisches Obst und Gemüse?!   23.10.13 18:25

Warum auch immer, wurde mein Kommi nicht gepostet, daher jetzt noch mal:  ^^
 
Man kann Chins durchaus was Frisches geben, da sie dadurch auch Wasser aufnehmen. Obst und Gemüse sind allerdings eher als Leckerchen gedacht. 

Du kannst ihnen aber auch Blätter, Kräuter und Blüten frisch geben. Für den Anfang musst du nur darauf achten nicht zu viel zu geben und nur eine Sorte nach der anderen, da es sein kann, dass die Chins davon Matschkot oder Durchfall bekommen, wenn sie nicht an Frischfutter gewöhnt sind. Wenn ich das richtig im Kopf habe, eignen sich für den Anfang besonders Chicoree, Löwenzahn, Spitzwegerich, Basilikum und diese Sachen sehr gut. Ein Stück frischer Apfel ist dabei auch nicht verkehrt (manche geben den sogar täglich).

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Kiwi
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BeitragThema: Re: Frisches Obst und Gemüse?!   23.10.13 19:33

Frisches ist sogar wichtig da sie grundsätzlich eher zu wenig flüssigkeit nur durchs trinken aufnehmen. In der natur besteht ihre nahrung auch aus sukkulenten (wasserpeichernde pflanzen wie Kakteen ). Es wird immer angenommen dass sie nur verdörrtes futtern was aber so halt nicht zutrifft. Klar sollte der hauptbestandteil des futters aus getrockneten kräutern, blättern, blüten und heu bestehen zu dem noch saaten als kraftfutter hinzugefügt werden aber z.b. äste zum nagen oder frische kräuter sind ebenfalls wichtig und werden sehr gern gefressen. Mit gemüse und obst sollte man es nicht übertreiben aber ein frisches stück apfel ist in jedem fall viel besser als getrockneter da in getrocknetem obst viel mehr zucker enthalten ist. Man sollte vorsichtig mit frischfütterung anfangen denn es kann sonst schnell zu matschkot kommen. Aber man kann ruhig mal ein stück apfel anbieten vor allem wenn man eine futterumstellung macht (von pellets auf saaten) apfel unterstützt nämlich die verdauung!
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Flora
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BeitragThema: Re: Frisches Obst und Gemüse?!   23.10.13 21:19

Meiner Meinung nach ist frisches Gemüse und Obst kein leckerchen, sondern ein teil des Teil täglichen Speiseplanes. Getrocknet bekommen meine Obst und Gemüse hingegen, wenn nur als Leckerchen.
Das Hauptfutter sind jedoch immer Grün- und Ramfutter, sprich Kräuter, Zweige, Gräser, Heu und Blüten.
Dazu kommt dann Zusatz-/Kraftfutter in Form von Pellets und/oder Saaten.


Hier was zum Thema Obst und Gemüse von meiner HP:
Zitat :
Obst und Gemüse für Chinchillas?

Warum auch Chinchillas frisches Gemüse und Früchte bekommen dürfen


Gemüse und Obst als Zuckerbomben?

Gemüse und Obst sind keine Zuckerbomben wie so oft fälschlicherweise angenommen und machen unsere Haustiere auch nicht dick, ernährt man insgesamt vernünftig und nicht zu gehaltvoll. Die Pflanzen beinhalten zwar Kohlenhydrate, aber dies tun Saaten, Pellets, Heu und Kräuter auch. Frisches Obst und Gemüse besteht hauptsächlich aus Wasser (bis zu 97%), welches natürlich kaum Kalorien enthält und sicherlich nicht dick macht. Somit kann beim frischem Gemüse & Co. durchaus auch von karger Kost die Rede sein.
Auch löst frisches Obst kein Diabetes aus wie oft angenommen und gewarnt. Abgesehen davon, dass Chinchillas nicht zu Diabetes neigen, beugt der Verzehr von Frischobst, wie Studien gezeigt haben, der Bildung dieser Krankheit sogar vor. Getrocknet ist Obst und Gemüse jedoch tabu.
Wird Gemüse und Obst beim Trocknungsprozess Wasser entzogen, liegt der Zucker in konzentrierter Form vor, 100g getrockneter Frucht enthalten dann 4-5mal so viel Zucker wie 100 der selben frischen Frucht, eben weil im Frischzustand das meiste Gewicht der Pflanze das Wasser ausmacht. Dementsprechend findet man bei 100g Trockenobst auch mehr andere Nährstoffe wie Mineralstoffe vor als bei frischem. Exurs: Nachteile von Trockenkost ist jedoch, dass beim Trocknungsprozess viele Vitamine verloren gehen und bei Kräutern viel wertvolles Pflanzenmaterial abbricht, so dass hauptsächlich nährstoffarme Stengel übrigbleiben (v.a. bei Heu und minderwertigen Kräutern ist es der Fall).



Da getrocknetes Obst und Gemüse (v.a. Knoll-, Wurzel- und Kohlgemüse) sowohl bei geringer Menge viel Energie liefert, zählt es genauso wie Pellets und Saaten zum Kraftfutter, frisches jedoch nicht.
Ferner läst man gerne aus den Augen, dass Wiesenkräuter oder Heu aber v.a. allen Pellets genauso oder gar mehr Kohlenhydrate enthalten als frisches Gemüse und so manches Obst. In Pellets ist der Kohlenhydratanteil sogar deutlich höher als in frischem Gemüse und Obst. „Zucker“-Vergleich auf einen Blick:

  • Sanddornbeere 5g
  • Apfel 11,4g
  • Weintrauben 16g
  • Hagebutte 19g
  • Banane 21g

  • Karotte 5g
  • Chicoree 2,3g

  • Löwenzahn frisch 9,6g
  • Löwenzahn getrocknet 45,5g

  • Gras 2-2,5g
  • Heu 7g-17g

  • Pellets ca. 19g
Der Unterschied bei Trockenfutter wie Heu und Kräutern ist jedoch, dass das Chinchilla mehr fressen und kauen muss, um 100g dieses Futtermittels zu sich zu nehmen als wenn es schwerere Kost aufnimmt wie Pellets oder Obst. Somit ist der hohe Zuckeranteil in Pellets & Co. deutlich kritischer anzusehen als der Verzehr von Heu & Co., da Chins von diesen insgesamt weniger fressen (bezügl. des Gewichtes).
Unnatürliches Futtermittel?
Obst und Gemüse gehören durchaus zum natürlichen Ernährungsspektrum von Kleinsäugern, die z.B. z.B. im Herbst Fallobst fressen oder die als Kulturverfolger bei Möglichkeit und Notwendigkeit unterwegs sind.
Ferner ernähren sich Wildchinchillas im Schutzreservat auch von Früchten diverser Sträucher und von Sukkulenten, wobei letztere eher zuckerarm sein werden.
Im früherem Verbreitungsgebiet, dem chilenischem Motorral, fanden wilde Chinchillas aber auch uns bekannte Futterpflanzen wie z.B. Kirschen vor.
Zum anderen sollte man sich auch fragen:
Zum anderen sollte man sich auch fragen: Was ist „Gemüse“ eigentlich?
Gemüse ist ein Sammelbegriff für essbare Teile wilder oder kultivierter krautiger Pflanzen.
Bei Knoll- und Wurzelgemüse handelt es sich um Wurzeln (= unterirdische Pflanzenteile, die von Wildchinchillas auch gefressen werden), das war über der Erde wächst ist das Kraut z.B. Sellerie-, Möhren-, Fenchelkraut, dieses wird Blattgemüse genannt (und Kräuter/Blätter gehören ebenso zum natürlichen Ernährungsspektrum).
Fruchtgemüse ist nichts anderes als die Früchte von Pflanzen z.B. Kürbis, Gurke, Paprika.
Kulturpflanzen sind genetisch veränderte Wildpflanzen (in Bezug auf ihre Größe und Standfestigkeit), die zielgerichtet in großer Menge vom Menschen angebaut werden.
Jede domestizierten Gemüseart hat ihre wilde Vorform:
Möhre – wilde Möhre
Kohl – Wilder Kohl
Salat – Lattich
Ruccola(salat) – Wilde Rauke
Löwenzahn(salat) - Löwenzahn
So auch beim Obst:
Apfel – wilder Apfel etc.
Dennoch unterscheiden sich die wilden und domestizierte Pflanzen-Formen voneinander. Die wilden Formen ist qualitativ hochwertiger, sie beinhalten z.B. mehr sekundäre Stoffe, weniger Wasser, mehr Fasern und natürlich weniger Schadstoffe je nach Sammelort.

Fazit für die Ernährung

Da  man weder Obst und Gemüse noch Heu oder Kräuter wie Löwenzahn nicht als Alleinnahrung füttert, sondern in einer ausgewogenen Mischung, gleichen sich diese Komponenten ideal aus. Zur getrockneten und frischen Grün- und Raufutter-Ration d.h. Kräuter-, Zweige-, Gras- und Heu- aber auch Blattgemüse-Ration (Chicoree, Endivie, Radiccio, Löwenzahlsalat, Rucola, Miniromana/Salatherzen, Möhren-, Selleriekraut, Kohlrabi-, rote Beteblätter etc.) kann als Ergänzungsfutter auch täglich frisches Obst (z.B. Apfel) und sonstiges Gemüse (z.B. Möhre) gereicht werden, auch wenn Grünfutter wie gesagt niemals fehlen darf und für Chinchillas als Folivore immer noch am artgerechtesten ist. Domestizierte und kultivierte Pflanzen sind kein gleichwertiger Ersatz für ursprüngliche, faserigere Wildpflanzen sind, die Gemüse und Obst immer vozuziehen sind.
Und: eine Ernährung, die sich hauptsächlich aus Pellets, Saaten bzw. Körnern, getrocknetem Gemüse und Obst aber auch frischem Obst viel zu gehaltvoll und strukturrohfaserarm, nicht an die Chinchillabedürfnisse und ihre Verdauung angepasst und birgt auf Dauer die Gefahr diverser Krankheiten wie Leberschaden, Diabetes, Magen-Darm-Erkrankungen, Zahnanomalien etc.
Chinchillas vertragen gar keinen Zucker in größerer Menge, egal ob es sich um Einfach- oder Mehrfachzucker handelt, wobei Ballaststoffe eine Ausnahme bilden.




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BeitragThema: Re: Frisches Obst und Gemüse?!   23.10.13 21:23

Uns hier kannst du nachlesen, warum Frischfutter zum gesunden Chinchillaspeiseplan gehört und welche Vorteile es hat: http://www.chinchilla-scientia.de/index.php?id=chinchillafrischfutter

Auszug:
Zitat :
Vorteile


  • genügende Wasserzufuhr (Chinchillas und andere Nager sind nicht an viel trinken angepasst, siehe dazu hier)
  • super geeignet fuer saeugende Muttis, da es die Milchproduktion foerdert; aber bitte nur dann anbieten, wenn das Muttertier Frisches bereits vor der Saeugung kennt und vertraegt
  • karg im Gegensatz zu ihren trockenen Pendants, die immer gehaltvoller sind (Vorteile: größere Nahrungsaufnahme möglich, Folge: mehr Zahnabrieb, mehr Beschäftigung und somit mehr seelisches Wohl)
  • Abwechslung wie in der Natur (je nach Alter, Saison und Wetter sind die chilenischen Pflanzen wasserreich bis vertrocknet; Sukkulenten sind jedoch immer sehr wasserreich; in früheren Verbreitungsgebiet wachsen zudem viele verschiedene Frischfuttersorten wie z.B. Kirschen)
  • Frischfutter unterscheidet sich von Trockenfutter lediglich durch den höheren Wassergehalt und Wasser ist nicht schädlich, im Gegenteil es reinigt die Blase und andere Organe von Ablagerungen, wasserlösliche Vitamine können besser verwertet werden etc.
  • die Tiere nehmen mehr Vitamine und andere Nährstoffe auf, die beim Trocknungsprozess der Futterpflanzen partiell verloren gehen
  • mit Frischfutter gibt es lange Erfahrungswerte, da Frisches vor dem Einführen der Pellets durch die Industrie ein fester und wichtiger Speiseplanbestandteil war
  • Chinchillas sind von Natur aus robust und vertragen Frischfutter und generell abwechslungsreiches Futter problemlos:
    [...]

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BeitragThema: Re: Frisches Obst und Gemüse?!   23.10.13 22:04

Schade dass es keinen gefällt mir Button im forum gibt Very Happy
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BeitragThema: Re: Frisches Obst und Gemüse?!   23.10.13 23:08

Dann hab ich direkt eine Frage: Ich hab schon öfter mal Frischfutter gereicht (z.B. Löwi, Basilikum, Blätter an den Zweigen) und konnte danach beobachten, dass meine Chins davon Matschköttel bekommen haben. 

Danach hab ich mich dann einfach nicht mehr so ran getraut. Frisches gibt es wenn dann mal in Form von frischen Blättern an Zweigen und die fressen sie auch erst richtig, wenn sie schon getrocknet sind.

Woran kann das dann liegen? Besonders bei Löwi, Spitzwegerich oder Basilikum waren es immer nur ein paar Blätter, die dazu dann auch noch kaum angerührt wurden, an der Menge kann es doch dann nicht liegen? 
Gibt es Chins, die das einfach nicht vertragen? Meine trinken im Übrigen auch recht viel!

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BeitragThema: Re: Frisches Obst und Gemüse?!   23.10.13 23:26

Hi

wenn Chins einen empfindlichen Verdauungstrakt haben, defekte Darmflora oder/und lange fast nur mit Fertigfutter ernährt wurden, kann es sein - wobei das grundsätzlich nicht oft vorkommt, ich hatte bei 30 Chins (die meisten Notfellchen) noch keines, das Durchfall etc. von Frischem bekam und ich stellte die Chins schnell um - dass man sie ans Frische ganz bzw. besonders langsam gewöhnen muss. Eine generelle Unverträglichkeit ist eigentlich nicht möglich, sondern es stimmt etwas nicht mit den Tieren, wenn sie es gar nicht vertragen.

Kannten deine Chins denn z.B. viele verschiedene getrocknete Kräuter, Blätter und Blüten, bevor Du ihnen frisches gegeben hast? Wie wurden sie davor ernährt? Welches Frischfutter hast Du denn angeboten und welche Menge wurde davon verspeist?

Was sich bei empfindlichen Chins an Frischem zum Einführen besonders gut anbietet sind frische Zweige wie Weide, Bambus, Apfel oder Birke. Aber auch Apfel oder Chicoree.

Eine andere Frage: Waren es wirklich Matschköttel oder eher einfach nur weichere Köttel?

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BeitragThema: Re: Frisches Obst und Gemüse?!   24.10.13 0:00

Also bei der Züchterin kannten sie Pellets, etwas Echinacea, Heu und wohl ab und an mal einen Apfel (die nehmen sie bei mir allerdings nicht wirklich, wenn dann nur getrocknet)

Ich hab sie seit Anfang Juli und seitdem gibt es täglich Heu, Kräuter, Blätter, Blüten, Wurzeln, Knabberzweige und Pellets. Seit etwa 1,5-2 Wochen stelle ich auf Saaten um. 
Frisches kannten sie vorher (abgesehen vielleicht von einem Stück Apfel) absolut gar nicht. 

Angeboten habe ich an Kräutern Löwenzahn, Blattspinat, Basilikum, Spitzwegerich und Gänseblümchen, an Ästen mit frischen Blättern Weide, Apfel, Kirsche, Weißdorn und Gingko. Die sind schon auch dran gegangen, haben aber keine großen Mengen davon verputzt. (Außer von der Kirsche, aber danach pappten halt überall die Köttel)
Mit Matschköttel meine ich, dass der Kot weich ist und dann auch schon mal an den Sitzbrettern festklebt, sodass ich ihn schon regelrecht abkratzen muss. Überwiegend sind die Köttel aber normal, nur hier und da klebt mal ein Köttelchen am Brett. Außer frischen Ästen mit Blättern habe ich mich nicht mehr ran getraut. 

Frisches Obst hab ich auch schon angeboten: Apfel (wurde nur von Lou gegessen und auch nur wenig), Kirsche und Johannisbeere (wurde beides nicht gegessen). 

Wenn ich Frisches anfütter, sollte ich das dann jeden Tag geben? Welche Mengen würdest du da vorschlagen? Könnten die Matschköttel auch daher kommen, dass meine Chins eh viel trinken und dann noch zusätzlich das Wasser aus dem Frischfutter aufgenommen haben?
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die_ansche
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BeitragThema: Re: Frisches Obst und Gemüse?!   24.10.13 9:28

Die Menge hängt davon ab, wie viel deine momentan fressen. Generell kenn ich kein naturnah ernährtes Chin, was sich an Frischem überfressen hat. Wenn sie es noch nicht gewöhnt sind, natürlich nur wenig, aber täglich zur Gewöhnung! Hilft ja nix, wenn du haufenweise wegschmeißen musst.

Ich versteh eigtl. bis heute nicht, warum Matschkot und Durchfall bei Chins oft auf Frisches zurückgeführt wird, bei anderen Tieren oder beim Menschen käm man nie auf die Idee, dass höhere Flüssigkeitszufuhr zu Durchfall führt. Das liegt meistens am Darm oder an den Inhaltsstoffen, aber nicht am Flüssigkeitsanteil. Wenn ich 3 Liter Wasser am Tag trinke, kriege ich ja auch keinen Durchfall davon, auch nicht wenn ich den ganzen Tag Obst und Gemüse esse. ^^
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